Biologie Referat: Die Evolution des Menschen

Was bedeutet Evolution?

Das Wort Evolution kommt aus dem lateinischen und bedeutet Entwicklung. Gemeint ist damit die ständige Weiterentwicklung aller Lebewesen. Ursachen für eine Evolution sind die Mutation, die Selektion und die Isolation.

Mutation: Änderungen in den Erbsubstanzen/Gene
Selektion: Auslese dieser Änderungen durch Bewährung im Lebenskampf
Isolation: Räumliche Trennung

Der Übergang vom Tier zum Mensch:

Vor 65 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Primaten. Damals waren die Kontinente noch miteinander verbunden. Do war Europa mit Nordamerika verbunden, jedoch nicht mit Südamerika. Australien lag in der Nähe der Antarktis und Indien war noch kein Teil von Asien. Fast auf der gesamten Landmasse herrschte ein tropisches oder subtropisches Klima. Diese Protoprimaten waren den Eichhörnchen sehr ähnlich. Sie lebten auf Bäumen und waren nachtaktiv, gute Kletterer und besaßen Pfoten und Klauen.

Die ersten affenartigen Primaten fand man in Ägypten, China und Amerika, die vor rund 34 Millionen Jahren lebten. Einer dieser frühen Affen war der Aegyptopithecus. Er besaß ungefähr die Größe einer Katze und war ein Allesfresser der auf den Bäumen lebte.

Die Erde veränderte sich ständig. So verschwanden Großteile des Regenwaldes in Afrika und Asien und Graslandschaften entstanden. Durch diese Veränderungen gingen die Vorfahren der Menschenaffen hervor. Eine Art dieser Affen war der Dryopithecus, der sich den Lebensbedienungen in der Savanne anpasste und aus dem sich später der Hominiden entwickelte. Der bisher älteste Fund eines Hominiden wurde 2007 in Tschad gefunden und ist ca. 7 Millionen Jahre alt. Er besaß bereits menschliche Gesichtseigenschaften und die Größe eines Schimpansen. Ähnliche Funde machte man später in Süd- und Ostafrika. Dort waren die Wälder immer weiter geschrumpft und ein Aufrechter Gang könnte ein Vorteil gewesen sein. 1995 fand die Forscherin Meave Leakey in Kenia Überreste einer 4,15 Millionen Jahre alten Australopithecus-Spezies, die sie Australopithecus anamensis nannte.

Die Australopithecines entwickelten sich weiter und man geht heute von insgesamt 6 Spezies aus
1. Australopithecus anamensis
2. Australopithecus afarensis
3. Australopithecus africanus
4. Australopithecus robustus (oder Paranthropus robustus)
5. Australopithecus boisei (oder Paranthropus boisei)
6. Australopithecus aethiopicus (oder Paranthropus aethiopicus)

Wer war Charles Robert Darwin und was besagt seine Theorie?

Charles Robert Darwin wurde 1809 in England geboren. Zunächst studierte er Medizin, dieses Studium brach er jedoch nach zwei Jahren ab, da damals die Art wie der Operationen ohne Narkose sehr grausam waren. Sein Vater wünschte sich, dass er zur Theologie wechseln sollte, was er dann auch tat. Sein Interesse galt jedoch den Tieren und den Pflanzen.

Charles Robert Darwin fand eine Antwort auf die Frage, wie es zur Entstehung neuer Arten von Lebewesen kommen kann. Seine Evolutionstheorie besagt, dass alle Lebewesen meist sehr viele Nachkommen haben und diese würden sich in ihren verschiedenen Merkmalen unterscheiden, die letztlich weitervererbt werden. Die Nachkommen mit diesen vererbten Merkmalen würden besser in ihrer Umgebung zurechtkommen und hätten bessere Überlebenschancen so wie Fortpflanzungschancen. Sie würden zudem in der Lage seien, ihre positiven Eigenschaften weitervererben zu können. Das nannte er das natürliche Zuchtverfahren.

2 Kommentare

  1. farodeere sagt:

    der Artikel hat mir sehr zum lernen meines Projektesgeholfen, Danke:)

  2. laura sagt:

    ich finde die antwort nicht hilfreich, da das thema nicht näher erläutert wird!

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