Der erste Schritt ins Berufsleben – Die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Jahrelang studiert und nun kommt der große Augenblick: Das Vorstellungsgespräch. Bewerber wollen dabei natürlich alles richtig machen. Der erste Eindruck ist dabei aber genauso wichtig, wie der Verlauf des Gesprächs. Auf was man dabei achten sollte, zeigen wir hier.

Ein Vorstellungsgespräch ist wie eine Abschlussarbeit

Fiese Fragen im BewerbungsgespächKommt es nach der Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch, ist es wie die Verteidigung einer Seminararbeit. Nachdem alles auf den Tisch gepackt wurde, muss gezeigt werden, dass man kann, was man verspricht. Es ist Zeit, sich zu verkaufen.

Alle Informationen über das Unternehmen und über die Position, die ausgeschrieben wurde, sollten gesammelt werden. Man kann sich auf deren Homepage erkundigen oder eine Internetrecherche starten! Das Wissen über die Aufgaben und die Ziele einer Firma zeigen Interesse. Informationen über das Berufsfeld und das branchenübliche Gehalt machen mit dem zukünftigen Job vertraut. Wie bei einer Seminararbeit sollten Notizen mit allen Fragen angelegt werden. Das Gespräch ist dazu da, um zu sehen, ob der Bewerber in die Firma und die Firma zum Bewerber passt und beide Seiten die Anforderungen erfüllen.

Es ist auch nicht falsch, eine Bewerbungsmappe mitzunehmen. Sie wird zwar selten verlangt, aber so ist sie jederzeit griffbereit. Es sollte jedoch auf Vollständigkeit geachtet werden. Unvollständige Unterlagen zeugen von Schusseligkeit und suggerieren dem Gegenüber eventuell nicht die Ernsthaftigkeit, mit der sich beworben wurde. Sind alle Informationen zusammengetragen, beginnt nämlich die Verteidigung der Arbeit. In diesem Fall: die des Bewerbers!

Mit Gestik und Mimik punkten

Bei Unsicherheit und Nervosität sollte das Vorstellungsgespräch mit einer Person des Vertrauens geübt werden. Es gibt nur diese eine Chance, sich für den Job bestmöglich zu vermarkten. Eine gute Körpersprache ist daher unabdingbar. Die Augen sind der Spiegel zur Seele – für den Personaler sind das Mimik und Gestik

Alle paar Minuten die Haare hinter die Ohren zu streichen oder permanent an der Kleidung zu ziehen zeugt nicht unbedingt von Selbstbewusstsein. Schon während der Probe gerade zu sitzen und nicht auf dem Stuhl lümmeln sind dabei gute Anfänge. Durch einen Probelauf können kleine Macken schon im Vorfeld abgewöhnt werden. Augenkontakt ist sehr wichtig. Starren sollte ebenso wie das Abschweifen des Blickes vermieden werden. Es heißt Interesse an der Person und dem Gespräch zu zeigen. Der Bewerber will den Job? – Dann muss er es auch zeigen! Neben der Mimik ist aber auch die Gestik wichtig. Der Personaler möchte nicht die Hände sehen, sondern das Gesicht des Gegenübers. Das Festhalten am Stift oder dem Wasserglas wirkt verkrampft und gibt ein unsicheres Auftreten. Wer mehr darüber erfahren will, was Körpersprache in einem Gespräch ausmacht, dem wird empfohlen, einen Blick in das E-Book auf babista.de zu werfen.

Ein gutes Wort zum Schluss

Sind die Notizen verstaut und das Gespräch geübt, nun noch ein paar letzte Tipps. Das passende Bewerbungsoutfit sollte ein paar Tage vorher rausgesucht werden. Es ist wichtig, sich in der Kleidung wohlzufühlen, aber trotzdem darauf zu achten, dass nichts zu groß oder klein ist. Auch abgetrennte Knöpfe oder Löcher im Blazer fallen bei einem Gespräch über kurz oder lang auf jeden Fall negativ auf. Es spart Zeit, das Outfit am Abend vorher bereit zulegen und auch die Tasche mit den Unterlagen zu packen. So wird verhindert, dass etwas Wichtiges vergessen wird.

Wenn man diese Tipps beachtet, kann der Bewerber mutigen Schrittes in das Vorstellungsgespräch gehen. Auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt, so ist man für jedes Gespräch gewappnet.

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