Screencast als Lösung für Platzprobleme

Seit ein paar Semestern gibt es an der Uni Regensburg für die einzelnen Lehrstühle nun die Möglichkeit, die Vorlesungen aufzuzeichnen und dann online zur Verfügung zu stellen. Das hat zum Einen den Vorteil, dass man ruhigen Gewissens mal die ein oder andere Veranstaltung sausen lassen und dann daheim ansehen kann und zum Anderen ist es ein hervorragendes Mittel, um sich einzelne Punkte vor der Prüfung noch einmal “vorkauen” zu lassen.

Auch dem chronischen Platzmangel kann man damit ein Schnippchen schlagen, da alle, die keinen Platz mehr bekommen, das Ganze 3h später von daheim aus verfolgen können.

Als besonderen Service wird der Screencast zumeist als Flashvideo, MP3 und iPod/iPhone Version angeboten, so dass es sogar möglich ist, sich die langweilige Busfahrt von oder zur Uni sinnvoll zu vertreiben.

Finanziert wird dieser Service über die Studiengebühren. Eine sinnvolle Verwendung.

4 Kommentare

  1. Frank sagt:

    Bitte was? Wie geil ist das denn bitte? Bei uns gibts sowas für keine einzige Vorlesung und soweit ich weiß auch für keine andere Fakultät der Uni Heidelberg. Das nenn ich halt mal innovativ und vor allem Service am Studierenden. Wieso ist Heidelberg jetzt gleich ne Elite Uni? -.-

  2. natalie koop sagt:

    umso mehr ein grund nicht mehr in die VOs gehn zu müssen. bei uns gibts das auch als eigeninitiative von einzelnen studenten – per webcam oder so :) – wirklich cool :)

  3. SaschaW sagt:

    Finde ich super! Ich wünschte die Uni Essen würde sowas anbieten. Dort hat man teilweise das Probem (gerade in alter Geschichte), dass man keinen Platz mehr bekommt. Nicht einmal mehr auf dem Boden.

  4. Marc sagt:

    super sache. sowas ist lohnenswert und macht spaß. ausserdem erreicht man damit mehr, als nur diejenigen, die sowieso hinmüssen. man kann eben auch interessierte kollegen erreichen oder studierende anderer hochschulen. oder als lehrerender auch mal einen kollegen zu wort kommen lassen.

    eine weitere nette variante sind dabei übrigens auch die, die an der uni magdeburg genutzt wurde. da ich das video nicht öffnen kann (evtl. nicht mehr vorhanden), hier mal eine erläuterung:

    die ringvorlesung fand als videokonferenz mit einer weiteren hochschule statt und das video war nachher im netz verfügbar. also folien zu sehen, referent zu sehen und das publikum der per video verbunden hochschule. auch eine schöne variante der zusammenarbeit

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