Suchen und finden: Die erste eigene Wohnung

Wer sein trautes Heim verlassen und die weite Welt erobern möchte, braucht eine neue Wohnung. Besonders für Studenten sind Domizile in der Nähe der Universität besonders gefragt, aber leider auch sehr rar. Die Suche nach einer ansprechenden, bezahlbaren Wohnung inmitten des Großstadtdschungels gestaltet sich oft schwieriger, als gedacht. Wir verraten Euch deshalb in diesem Artikel, worauf man bei der ersten eigenen Wohnung so achten muss!

Was muss man beachten bei der ersten eigenen Wohnung?

Hat man sich für einen Studiengang und eine Stadt entschieden, ist es durchaus sinnvoll, sich vorab mit den aktuellen Mietpreisen vertraut zu machen – besonders in Hamburg und München muss man tief ins Portemonnaie greifen und für die Suche etwas mehr Zeit einplanen, da die freien Wohnungen äußerst begehrt sind. Über den jährlich überarbeiteten Mietspiegel kann man sich im Internet oder den Mietervereinen vor Ort über die ortsüblichen Mieten informieren. Generell sind die Wohnungen im Stadtzentrum teurer als jene, die weiter außerhalb liegen, ebenso sind moderne Neubau-Wohnungsmieten höher als die in älteren Gebäuden.

Wer nichts dagegen hat, in der neuen Wohnung zu renovieren, kann auch ein sanierungsbedürftiges Heim beziehen – dadurch sind die Mieten meist besonders günstig, in manchen Fällen werden sogar eine oder mehrere Monatsmieten erlassen. Bevor die neue Wohnung bezogen wird, sind die Nebenkosten (Heizkosten, Strom und Warmwasser) ein nicht unerheblicher Punkt, der unbedingt einkalkuliert werden sollte. Auch wenn die Kaltmiete nicht sehr hoch erscheint, kann die Warmmiete erheblich höher ausfallen und den Rahmen sprengen. Besonders Wohnungen mit integrierten Nachtspeichern müssen gemieden werden, da diese unglaublich viel Geld verheizen.

Auch beim Strom kann man sparen

Da man für die Stromversorgung selber zuständig ist und dieser nur in den seltensten Fällen Teil des Mietverhältnisses ist, kann man hier durch einen einfachen Vergleich sparen. Grade wenn man seine erste eigene Wohnung bezieht sollte man sich mit dem Thema Strom einmal selber befassen und nicht gleich auf den erstbesten Tipp hören.

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten

Normalerweise unterstützen viele Eltern ihre Kinder während des Studiums bei der Wohnungssuche- und miete – manchmal aber auch nicht. Generell kann deshalb jeder Student BAFöG beantragen, um nicht ganz mittellos dazustehen. Die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz nehmen mittlerweile mehr als 25 Prozent aller Studenten in der Regelstudienzeit in Anspruch, allerdings muss man bestimmte Voraussetzungen wie die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein aufenthaltsrechtlicher Status, die allgemeine Eignung für die gewählte Ausbildung und das Nichtüberschreiten der Altersgrenze erfüllen, um die finanzielle Spritze zu erhalten. Erhält man kein oder nur sehr wenig BAFöG, so ist das Studentenheim eine günstige Alternative. Die Zimmer sind zwar ziemlich klein, dafür aber bezahlbar – vorausgesetzt, man findet eins, das noch nicht besetzt ist.

2 Kommentare

  1. Mauro sagt:

    Dachgeschoss ist dcrhuaus auszuhalten, besonders wenn man für die Nähe zur Sonne mit einer großzügigen Terrasse und einem Studio unterm Dach entschädigt wird. Aber ansonsten gilt leider wirklich: It sucks.Zu dem Vermieter: gegen Vorurteile und Verallgemeinerungen kann man nichts machen, im Nachhinein ist es auch besser, dich gar nicht erst so einem Vermieter ausgesetzt zu haben, mit solchen Leuten hast du später nur Ärger, wenn irgendetwas am Haus repariert werden muss.

  2. Lothar sagt:

    Hey,
    super Artikel zur Wohnungssuche! Wichtig ist vor allem, das man früh genug mit der Suche nach der passenden Wohnung beginnt. Dies kann man ja inzwischen recht einfach übers Internet machen. Hier empfiehlt sich auch oftmals die Seite quoka.de – weil von Privat an Privat. Da kann man sich adnn die Provision sparen.

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