Uni Leipzig im Visier von Daten Spionen

Auf der Sicherheitskonferenz für Wirtschaft und Wissenschaft in Freiberg, stellte sich heraus, dass die Uni Leipzig und TU Dresden immer öfter Opfer von Daten Spionage werden. In einem bekannt gewordenen Fall sollen ausländische Mitarbeiter streng geheime Forschungsdaten auf Backup Festplatten kopiert und diese dann ins Ausland verkauft haben. In einem anderen Fall wurde das Sicherheitsnetz mit einem sogenannten „Botnet“ bestehend aus 430 000 ferngesteuerten Computer lahm gelegt, um danach ein Virus in das Uni Netzwerk zu einzuschleusen. Mit Hilfe dieses Virus ist es möglich, interne Daten aus dem Netzwerk von außen abzurufen. Die Auftraggeber für diese Spionage liegen wahrscheinlich in Russland, Iran, Pakistan, China, Nordkorea und Syrien.

Reinhard Boos (54), Chef von Sachsens Verfassungsschutz, warnt: „Firmen und Unis müssen wachsam sein. An die wertvollsten Daten, darf nur ein kleiner Personenkreis, die Computersicherheit muss auf dem neuesten Stand sein!“

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