Mehr Geld nötig?!

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – das scheint oftmals der Lieblingsspruch derjenigen zu sein, die die Phase im Studium schon weit hinter sich haben und einem regelmäßigen Beruf nachgehen. Studenten, die sich heutzutage um ihren Unterhalt bemühen müssen, haben da nicht oft viele Optionen, auf die sie zurückgreifen können. Wer Glück hat, kann auf gutverdienende Eltern zurückgreifen und zusätzlich dazu einen Minijob nachgehen (wenn das notwendig ist). So viel Glück haben aber die meisten dann doch wieder nicht.

Minijobs sind zwar steuerlich gesehen praktisch, liefern aber meist inhaltlich nichts für das Studium, welchem man nachgeht. Das hat vielleicht finanzielle Vorteile (da schon pauschal versteuert wird), aber wer nicht gerne an einer Bar arbeitet oder Akten sortieren möchte, der sollte sich auch über weitere Alternativen Gedanken machen. Viele Studenten nutzen mittlerweile – sozusagen als Generationsvorteil ihren Eltern gegenüber – das Internet, um sich eine Existenzgrundlage zu verschaffen. Durch die Selbstständigkeit als Kleinunternehmer wird auch der steuerliche Aufwand gering gehalten (obwohl man nicht vergessen sollte, dass es in jedem Fall mehr bürokratische Mühe macht, als einem Minijob auf 400 Euro Basis nachzugehen), sodass sich die Arbeit im Netz auch lohnt.

Es gibt kaum Einschränkungen auf die Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Viele Studenten fangen als Blogger an und schreiben über ihre Hobbys oder Nischenprodukte. Auf diesen eigenständigen Plattformen wird dann Werbung geschaltet oder die Expertise der Studenten für andere Zwecke gebraucht (und bezahlt). Wichtig ist: wer sich profilieren kann, wird meistens auch bevorzugt. So kann ein zwar unsicherer, dafür meist aber sehr lukrativer Verdienst sichergestellt werden. Wer Bafög bekommt, muss allerdings auch die Einnahme-Regelungen berücksichtigen: als Selbstständiger darf man nur maximal 375 Euro im Monat dazu verdienen.

Eine mittlerweile sehr beliebte Form des Gelderwerbs erschließt sich aus einem spielerischen Trieb heraus: Online Casino Spiele sind profitable Möglichkeiten, um monatlich sein Taschengeld aufzustocken. Das geht allerdings nur über ausländische Anbieter, da das Spielen um Geld zu gewinnen (also das Spiel um das Einkommen) in Deutschland eigentlich verboten ist. Damit befindet sich das Online Pokern etwa in einer gesetzlichen Grauzone: zwar kann man im seltensten Fall dafür belangt werden. Jedoch gilt für den deutschen Staat keine Haftungspflicht. Wer also ungerecht behandelt wird als Spieler mit Einsatz, der kann keine rechtliche Unterstützung verlangen.

Allerdings haben schon einige Studenten erste Erfolge über das Web erzielen können – trotz all der Widrigkeiten. Egal ob Poker oder Black Jack, die Gewinnspannen sind hoch und die Spiele lukrativ, wenn man sich eisern und mit Ehrgeiz dahinter klemmt. Nicht zu unterschätzen sind allerdings auch die Verluste. Der Spieler sollte nicht vergessen, dass er Glück nicht trainieren kann (auch, wenn mehr dazu gehört). Zudem erhöht sich auch das Risiko, einer Spielsucht zu verfallen. Damit sollte man nicht leichtfüßig umgehen.

Neben dem Glücksspiel und dem professionellen Bloggen gibt es für Studenten aber auch weitere Möglichkeiten, ihr Geld online zu verdienen. Wer sich ein bisschen mit Marketingstrategien auskennt oder einlesen kann, der sollte sich mit SEO, also der Suchmaschinenoptimierung, auseinandersetzen. Wer viel Zeit reininvestiert kann viel Geld für wenig laufende Beschäftigung machen. Wem das alles immer noch zu aufwendig ist, der kann natürlich auch an der Uni als Mitarbeiter anheuern und so seiner Fachrichtung noch näher sein – diese Plätze sind meistens aber sehr begehrt und nicht halb so gut bezahlt wie eine Selbstständigkeit neben dem Studium.

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