Sport studieren – Verschiedene Studiengänge auf einen Blick

Wer sich so sehr für Sport interessiert, dass er es zu seinem Beruf machen möchte, findet an den Hochschulen eine breit gefächerte Auswahl an Studiengängen. Das Angebot reicht vom Bachelor Sportwissenschaft (mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten) über Sporttherapie, den Master Sportpädagogik und Sportdidaktik bis hin zum MBA Sportmanagement und Sportökonomie.

Zugangsvoraussetzungen zum Sportstudium
Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich nicht nur von Studiengang zu Studiengang sondern sind auch an den jeweiligen Hochschulen nicht einheitlich. So muss z.B. an der Sporthochschule Köln für alle Fächer ein Sporteignungstest abgelegt werden, während dies an Technischen Universität München nicht der Fall ist. Ob und in welcher Form die sportliche Eignung nachgewiesen werden muss, ist vor allem von der Ausrichtung des Studiums abhängig. Ist der Studiengang in erster Linie theoretisch orientiert wird auf eine Sporteignungsprüfung verzichtet. Allerdings sind dann, neben der Hochschulreife, oft trotzdem noch Zulassungsbedingungen zu erfüllen. An vielen (aber nicht allen) Hochschulen gibt es einen N.C. (Numerus clausus). Vor allem die Studiengänge, die eine Kombination aus einem Sport- und einem BWL Studium darstellen, verlangen oftmals keine spezielle Sporteingangsprüfung.

Studienverlauf
Das Studium wird im Regelfall nach 6 Semestern, je nach Schwerpunkt des Studiums, mit einem Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen. Danach ist ein weiterführendes Masterstudium möglich. Nach einigen Jahren im Beruf kann man dann auch den MBA, z.B. als MBA Sportmanagement machen. Auch die Studieninhalte lassen sich nicht verallgemeinern, dass sie sich natürlich fachspezifisch unterscheiden. Da es aber immer irgendwie um Sport geht werden von allen mehr oder weniger stark die folgenden Inhalte abgedeckt: Sportwissenschaftliche Theorie (Trainings- und Bewegungswissenschaft, Sportpsychologie, Sportpädagogik), Sportmedizin (Prävention und Rehabilitation), angewandte Gesundheitsförderung, sportwissenschaftliche Arbeitsmethoden, Theorie und Praxis von Sport, Spiel und Bewegung. Bei Studiengängen, wie Sportmanagement und Sportökonomie kommen noch wirtschaftswissenschaftliche Inhalte dazu. Sportpädagogik und Sportdidaktik schließen dagegen erziehungswissenschaftliche Inhalte ein.

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