Studenten können sich für eine Krankenversicherung entscheiden

Studenten unterliegen – wie rund 90 Prozent der deutschen Bevölkerung – der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die meisten der angehenden Akademiker sind dabei über die Familienversicherung in der Krankenkasse der Eltern versichert. Es gibt offensichtlich also keinen Grund, eine andere Krankenversicherung testen zu müssen. Was viele Studenten aber nicht wissen – sie haben durchaus die Wahl. Und können mit Beginn des Studiums eine andere als die bisherige Krankenversicherung testen.

Krankenversicherung testen und die Versicherungspflicht

Richtig ist zwar, dass auch Studenten der Versicherungspflicht in der GKV unterliegen. Allerdings bietet sich diesem Personenkreis die einmalige Möglichkeit, zum Beispiel die private Krankenversicherung testen zu können. Denn § 8 SGB räumt angehenden Akademikern die Möglichkeit ein, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Dafür muss innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Studiums ein Antrag auf die Befreiung gestellt werden.

Aber Vorsicht: Wer meint, die private Krankenversicherung testen zu können und bei Nichtgefallen einfach wieder in die Familienversicherung einzutreten, erlebt eine böse Überraschung. Die Befreiung von der Versicherungspflicht gilt bis zum Ende des Studiums. Trotzdem – das Krankenversicherung testen kann sich lohnen – gerade für Studenten.

PKV: Alternative zur Familienversicherung

Ein großer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist die Tatsache, dass sie gerade im Ausland einen wesentlich weitreichenderen Schutz als die GKV bietet. Allerdings sind Krankenvollversicherungen teuer in der privaten Krankenversicherung. Testen können Studenten aber nicht nur „normale“ PKV-Tarife. Inzwischen bieten einige Versicherer aus dem Bereich der privaten Krankenversicherung einheitliche Studententarife an, die günstiger als Normaltarife sind.

Krankenversicherung testen: Tipps für den Vergleich

Wer eine private Krankenversicherung testen will, sucht natürlich nach Entscheidungshilfen. Insbesondere in Bereich der Normaltarife ist die Angebotspalette groß. Die Leistungen in den einzelnen Tarifen unterscheiden sich erheblich. Damit beim private Krankenversicherung testen keine bösen Überraschungen aufgrund einer mangelnden Leistungsdichte drohen, ist ein grundlegender Vergleich zwischen den Versicherern angeraten.

Wer sich nur für die Zeit des Studiums in einer PKV versichert und die Krankenversicherung testen will, sollte insbesondere darauf achten, medizinisch notwendige Leistungen abzusichern. Komfortleistungen machen zwar auf dem Papier eine gute Figur, erhöhen aber auch den Beitrag. Ein Tipp zum Schluss: Wer beim private Krankenversicherung testen ein positives Resümee gezogen hat, kann sich über einen Optionstarif/die Anwartschaft eine spätere Rückkehr zu den alten Konditionen sichern.

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