Zivilcourage

Inhalt:
1. Was ist Zivilcourage?
2. Gelegenheiten für Zivilcourage
3. Kann man Zivilcourage lernen?
4. Zivilcourage heute
4.1 Folgen von Zivilcourage
5. Gesetzliche Regelungen

1. Was ist Zivilcourage?
Der Begriff Zivilcourage wurde erstmals 1835 in Frankreich unter „courage civil“ genutzt. Die Bedeutung ist der Mut des Einzelnen, bei einem Geschehen einzugreifen oder doch eher die Flucht zu ergreifen oder nur zu zuschauen.

2. Gelegenheiten für Zivilcourage
Es gibt verschieden Bereiche wo man Zivilcourage anwenden kann.
Umweltschutz:
Sieht man einen Menschen der Müll auf den Boden wirft könnte man ihn darauf ansprechen und somit zum Umweltschutz beitragen ein anderes Beispiel wäre die unsachgemäße Entsorgung von Sperrmüll, Altöl etc.
Öffentlichkeit:
Hat eine ältere Dame Probleme über die Straße zu kommen könnte man ihr helfen und sie unterstützen.
Ein weiteres Beispiel wäre der Verkehrsunfall das man erste Hilfe leistet oder zu mindestens den Notruf anruft den selbst das kann Leben retten.
Schule:
Wird ein Schüler gemobbt könnte man versuchen ihn in den Schutz zu nehmen oder einer Lehrperson Bescheid sagen.

3. Kann man Zivilcourage lernen?
Man kann es erlernen es ist auch eine Frage der Erziehung und der persönlichen Einstellung. Seit dem es immer mehr Verbrechen gibt und jugendliche Gewalt berichten die Medien ausführlich über couragiertes Verhalten sie gehen mit einem guten Beispiel voran. Viele Verbände bieten Kurse für die gut angewendete Zivilcourage an. Sie spielen Situationen nach und erklären wie und ob man eingreifen sollte.

4. Zivilcourage heute
Vielen Opfern wird heute nicht geholfen würde ihnen geholfen werden könnte einiges verhindert werden ein Beispiel wäre der alte Mann in München der in der U-Bahn von Jugendlichen zusammengeschlagen ist und ausgeraubt worden ist. Es hätte eingegriffen werden können auch wenn nur der Notruf angerufen wird das kann auch schon einiges bewirken dies wird aber viel zu selten getan.
Zivilcourage ist heute in unserer Gesellschaft besonders wichtig weil:
• die Gewalt an Schulen oder an öffentlichen Plätzen immer mehr zunimmt oft trifft es die schwächeren Menschen die sich nicht wehren können z.B. Behinderte usw.
• weil bei Unfällen meist einfach vorbeigefahren wird. Ein Beweis sind die gestellten Situationen des Deutschen Roten Kreuzes wo sie einen Unfall simulieren.
• Weil viele sehr egoistisch denken und nicht einschreiten.
• weil der Rassismus bzw. die Ausländerfeindlichkeit immer noch sehr weit verbreitet ist z.B Aachen (braune Hochburg). Oft wen es zu Auseinandersetzungen kommt wird dies einfach ignoiert.

4.1 Folgen von Zivilcourage
Leider gab es einige Menschen die sich für andere Menschen einsetzten mit schlimmen Folgen.
Beispiele:
1. Zivilcourage mit Todesfolge
Mit Dominik B. haben die S-Bahn-Schläger von München auch den bürgerlichen Mut getötet. Das Strafrecht verfügt über notwendige Sanktionen, doch die Zivilcourage braucht Hilfe vom Staat.
Er hat die Anpöbeleien und Attacken auf Fahrgäste in der S-Bahn nicht hingenommen und hat versucht den Streit zu schlichten wurde aber dann selber zum Opfer und ist gestorben.
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/56/487461/text/

2. Zivilcourage mit schmerzhaften Folgen
Ein Lokführer der einen Mann am Bahnhof beim überschreiten der Gleise darauf ansprach bekam ein Ellenbogen ins Gesicht und wurde bespuckt und beleidigt. Der Lokführer sprach ihn darauf an weil viele Jugendliche und Kinder im Umkreis standen.
Quelle:
http://www.badische-zeitung.de/steinen/zivilcourage-mit-schmerzhaften-folgen

5. Gesetzliche Regelungen
Der Gesetzgeber hat ein Gesetz geschaffen damit einige Menschen in einer Notsituation eher eingreifen. § 323c Unterlassene Hilfeleistung: Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

1 Kommentar

  1. Gustav sagt:

    Lehrreicher Post. Bereichernd, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten kann.

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