Die Karriereleiter – wie kann man sie heute erklimmen?

Schule, Studium, Geld verdienen, Anerkennung bekommen – so sieht heute für Viele der klassische Weg des Lebens aus. Karriere machen, gutes Geld verdienen, so der Wunsch Vieler. Doch hört man von überfüllten Hörsälen an den Unis, von Studenten die nicht voran kommen, weil sie für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen und dann auch noch Studiengebühren aufbringen müssen, dann sieht es schon anders aus. Da überlegen viele Schulabgänger, ob sie wirklich den akademischen Weg einschlagen oder nicht doch erst eine Berufsausbildung beginnen. „Etwas in der Hand haben“ so das Credo, denn mit einer soliden Berufsausbildung lässt sich doch auch Karriere machen. Oder wird man heute nur noch etwas, wenn man ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann?

Ja, das geht ohne Weiteres. Nicht für jeden Job ist ein Hochschulabschluss erforderlich, wenngleich dieser die Karrierechancen auch erhöht. Doch schaut man sich auf dem Arbeitsmarkt einmal genau um, wie es beispielsweise in der Jobbörse für den Mittelstand möglich ist, dann sieht man sehr schnell, dass in Deutschland eigentlich sehr viele Arbeitsplätze vakant sind. Da wunder man sich schon, warum die Arbeitslosenzahlen hierzulande so hoch sind.

Gerade in klein- und mittelständischen Unternehmen werden Arbeitskräfte gesucht und genau hier ist ein Studium keine zwingende Voraussetzung. Eine solide Schulausbildung, eine abgeschlossene Berufsausbildung und die Motivation „mehr zu wollen“, ist in vielen Berufen ausreichend. Ein festes Ziel vor Augen zu haben kann dabei nicht schaden. Es zeigt den Weg auf, der zu gehen ist. Zeigt welche Aus- und Weiterbildungen erforderlich sind, um das zu erreichen, was sich jeder selbst als Karriere vorstellt. Karriere ist nicht gleichzusetzen mit einem Hochschulabschluss – das vergessen Viele immer wieder.

Mit ein bisschen Motivation und gutem Willen können sogar ungelernte Kräfte einen guten Arbeitsplatz bekommen und in ihrem persönlichen Rahmen Karriere machen. Die Ausrede „Nur mit Studium kann man was erreichen“ ist falsch.

 

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