Warum Reue immer mit der Angst vor Strafe zu tun hat

Nachdem der groß in der Presse breitgetretenen Hausdurchsuchung in Leipzig bei dem einer der Kino.to Betreiber verhaftet wurde, macht sich nun in der Warez & Streamcommunity Angst & Schrecken breit. Fast täglich gibt es Nachrichten aus der Szene das Seiten „downgemacht“ werden, oder User gewisse Seiten aus Angst vor Datenweitergabe nicht mehr nutzen wollen.

Nun hat es auch Drei.to erwischt.

Doch ganz anders als bei Kino.to hat sich in diesem Fall der Betreiber freiwillig dazu entschlossen den Betrieb der weitläufig genutzten und beliebten Downloadplattform einzustellen. Nach eigener Aussage aus Angst vor Strafe. Nun, es ist schön zu sehen das es gewisse „Geschäftsmänner“ gibt , denen unser Rechtsstaat Angst und Bange macht. Aber ist es im Gegenzug nicht erlaubt zu fragen was nun mit den Einnahmen geschieht? Die sollen im Fall Drei.to ja „nur“ einen hohen 5-stelligen Betrag erzielt haben. Böse Zungen meinen, es könne sich um einen klugen Schachzug und effektvollen Ausstieg aus der Branche handeln , um aus einer sterbenden Branche auszusteigen wenn es am schönsten ist. Aber gibt es wirkliche Reue ohne den Wunsch der Wiedergutmachung ? Wer weiß das schon, aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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