Spicken, schummeln, täuschen – auch im Studium?

Was während der Schulzeit vielerorts gang und gäbe ist, kann im Studium unangenehme Folgen nach sich ziehen: Eine Gedächtnisstütze in Form eines kleinen Zettels, ein kurzer Blick zum Sitznachbarn oder auf das Handy – während der Klausur an einer Hochschule ein gewagtes Unterfangen. Wird man bei einem Täuschungsversuch erwischt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Prüfungsleistung mit „nicht bestanden“, also einer 5.0, bewertet. Je nach Prüfungsordnung und „Schwere“ der Tat kann ein Täuschungsversuch auch zur Exmatrikulation führen.
Sollte man sich solch einem Risiko wirklich aussetzen, oder wird Spicken unter Studenten als harmlos beziehungsweise als „letze mögliche Rettung vor dem Nichtbestehen“ betrachtet?
Eure Meinung ist gefragt!

Würdet ihr in Prüfungen an der Hochschule schummeln?

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7 Kommentare

  1. torschtl sagt:

    ehrlich gesagt streich ich, wenn ich wirklich keinen plan habe lieber durch und schreib im nächsten semester nochmal. wenn man völlig ohne plan reingeht, dann kommt man mit 1mal spicken auch nicht auf ne 4,0

  2. Stefan sagt:

    zu meiner Zeit (bis vor einem Jahr) hatten man sogar noch einen Verbesserugsversuch. D.h., wenn ich mit der Note anschließend nicht zufrieden war, konnte ich im darauffolgenden Semester versuchen die Note zu verbessern – verschlechtern ging nicht.
    Das ganze konnte man bei (ich glaube) zwei oder drei Klausuren machen.

    Heute mit Bachelor und Master ist das wohl offensichtlich nicht mehr so leicht.


    http://twitter.com/stelten

  3. Spicken, schummeln, täuschen – Teil II » Studenten, Spicken, Meinung, Semester, Schummeln, Aufsicht » Uni Blog sagt:

    […] nicht allzu langer Zeit wurdet ihr auf dem uni-blog in “Spicken, schummeln, täuschen – auch im Studium?” gefragt, ob Schummeln bei Hochschulprüfungen für euch in Ordnung geht, oder ob euch das […]

  4. Schakki sagt:

    Kann nur für die Naturwissenschaften sprechen, aber da ist Spicken deutlich „einfacher“ als in den Geisteswissenschaften:
    wir brauchen keine Essays, meist reichen einzelne Stichworte oder wenige Sätze. Dank völlig überfüllter Hörsäle bleibt in den Klausuren meist kein einziger Platz zwischen den Studenten frei und da mit dem Bachelor/Master gleich die Prüfungsarten umgestellt wurden gibts zunehmend Multiple Choice Klausuren (mit gesondertem Blatt zum Ankreuzen)
    Wer also nicht 2 Stunden stur auf seinen Zettel starrt sieht zwangsläufig was der Rest so macht

  5. Constanze Wber sagt:

    Ich schummle für mein Leben gern.

  6. Stanislav sagt:

    Ich habe bis jetzt fast bei allen Prüfungen teilweise geschummelt. Teilweise heißt immer gelernt aber für die Sicherheit habe ich mir ein Mikro Kopfhörer geholt und hatte den bei der Prüfung immer dabei. Und jedes mal wenn ich nicht sicher war ob ich richtig liege habe ich durch mein Handy alle Antworte bekommen die ich brauche. Beste Sache kann ich nur empfehlen!

  7. Spicken in der Uni — Gestalte deine Zukunft! sagt:

    […] ist es eigentlich kein Wunder, dass das Spicken an deutschen Hochschulen immer mehr zunimmt. Doch die Universitäten und Hochulen reagieren darauf […]

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