Konkurrenzkampf

Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass es bei den heutigen Bachelor- Studenten einen stark ausgeprägten Konkurrenzkampf gibt. Am Anfang meines Bachelorstudiums habe ich das für übertrieben gehalten! Jetzt ist es aber LEIDER anders. Informationen werden nicht mehr weiter geleitet, jeder behält seinen Notizen für sich. Es ist nicht so, dass ich nie die Vorlesungen besuche. Aber ich muss mir leider die Studiengebühren selbst finanzieren (einen Teil) und bekomme kein Bafög (zum BaföG-Rechner), daher kann ich nicht jede Vorlesung besuchen da ich paar mal in der Woche arbeiten muss. Zudem denke ich, dass jeder auf den anderen angewiesen ist und wir als Bachelor- Studenten uns gegenseitig helfen sollten. Ich verstehe auch nicht, welchen Nutzen man durch solch einen Konkurrenzkampf hat??!! Es ist ja nicht so, dass es nur eine begrenzte Anzahl an guten Noten gibt.

Daher wollte ich euch Fragen, ob es bei euch auf der Uni ähnlich zugeht? Vielleicht sind ja nur die BWL- Studenten einem solchen Konkurrenzkapf verfallen..

12 Kommentare

  1. David sagt:

    Also das ist entweder universitätsabhängig oder du kennst die falschen Leute. Im Rahmen meines BWL-Bachelor Studiums in Mannheim habe ich eigentlich die Erfahrung gemacht, dass Informationen und auch Mitschriften (in gewissen Maßen) bereitwillig weitergegeben wurden.

    Bei größeren Mitschriften (oder Kurszusammenfassungen) wurde allerdings auch erwartet, dass man sich irgendwie revanchiert, sei es mit Fetenkarten oder indem man eine andere Zusammenfassung erstellt hat.

    Dabei kam es natürlich aber auch darauf an „wer“ fragt: Quasi ob es jemand aus dem (erweiterten) Freundeskreis war oder jemand, den plötzlich am Ende des Semesters auftauchte und komplette Mitschriften haben wollte.

  2. m4ki sagt:

    Ich denke, das kommt auf den Studiengang an. Es gibt freilich keine begrenzte Anzahl an guten Noten, aber später eine begrenzte Anzahl an guten Jobs – auch im BWL-Bereich. Und je schlechter die anderen sind, umso besser steht man ja bekanntlich selbst da.
    Das soll in keinster Weise heißen, dass ich das gutheiße. In meinem Studiengang (Anglistik) sind wir Bachelor (in Regensburg etwa 10-15 in meinem Semester) zusammen geworfen mit den ca. 200 Lehramt-Englisch Studenten. Da ist das ein ganz anderer Zusammenhalt, weil wir ja doch wenige in einer großen Gruppe sind…

  3. Tobi sagt:

    Ich denke auch, dass es vom Studiengang abhängig ist und auf den Tonfall des Nachfragens. Ich habe auch ab und zu Anfragen ignoriert, weil sie plump oder einfach nur unpassend waren. Es muss ein Geben und Nehmen bestehen. Und das machen leider nicht alle.

  4. himbeer sagt:

    „Ich denke, das kommt auf den Studiengang an. Es gibt freilich keine begrenzte Anzahl an guten Noten, aber später eine begrenzte Anzahl an guten Jobs – auch im BWL-Bereich. Und je schlechter die anderen sind, umso besser steht man ja bekanntlich selbst da.“ (Zitat von m4ki)

    Ich denke auch es ist stark studiengangabhängig – und natürlich vom Einzelfall. Ich studiere Sozialwissenschaften und habe schon beobachtet, dass da sogar bei Klausuren manchmal gegenseitig geholfen wird.
    Außerdem: Gut möglich, dass jemand, der oft nicht da ist, den Eindruck erweckt, als würde er sein Studium nicht ernsthaft betreiben und nur „Schmarotzen“. Die Gründe dafür sind ja selten bekannt, nehme ich an.

  5. KOM sagt:

    die frage ist,ob klausuren überhaupt sinnvoll sind. hat dies doch mit wissenschaftl. arbeit wenig zu tun. für mich ist das immer nur ein weg, mehr leute ohne viel aufwand durchzuschleußen. am besten noch mit multiple choise, so dass es auch ein affe kontrollieren könnte…

  6. GM sagt:

    „Es ist ja nicht so, dass es nur eine begrenzte Anzahl an guten Noten gibt.“ (zit.: Artikel)

    Es kommt darauf an, ob es sich um absolute oder relative Noten handelt. Bei relativen Noten gibt es keine absolute Qualität der Leistung. Hier kommt es dazu, dass objektiv gute Leistungen bei starker Konkurrenz abgewertet (!) werden. Genau so gut können objektiv schlechte Leistungen bei schwacher Konkurrenz eine Aufwertung erfahren.

  7. Morgan sagt:

    Das ist mir leider auch schon passiert, dass durch den Konkurrenzkampf nicht mal Unterlagen verliehen werden!

  8. bwl fernstudium sagt:

    ja man kann nur hoffen, mit der anzahl an guten jobs.. ne

    hoffentlich sind noch welche da wenn cih mein bwl studium durch habe 😉

  9. klops sagt:

    Ja es stimmt wohl, dass es eine begrenzte Zahl an guten Jobs gibt…aber die Studenten die wirklich denken das nur ein guter Abschluss ausreicht, werden sich noch wundern. Man muss sich nur die Stellenangebote der Unternehmen durchlesen, dann wird man merken das JEDES Unternehmen nach Absolventen mit Berufserfahrung sucht. Jemand der NUR an den Vorlesungen teilnimmt wir jawohl kaum im Stande sein, neben her noch ein Praktikum o.ä. zumachen.Kein Unternehmen braucht Fachidioten sondern Fachpersonal!! Grade deswegen, sollte man sich gegenseitig aushelfen, weil man irgendwann die Hilfe des anderen brauchen wird!!!

  10. Mentor sagt:

    Hallo Klops, mir ist es auch so ergangen. Musste auch viel arbeiten und konnte auch nicht immer alle Vorlesungen besuchen. Such dir gute Freunde, die mit dir die gleichen Vorlesungen besuchen, so hast du alle Unterlagen und musst dir nicht die doofen Sprüche von den Kommilitonen anhören.

  11. seo tommy sagt:

    He, ich hab Gott sei Dank jetzt alles hinter mir und mach mich selbständig.

  12. Gordon sagt:

    Hi,
    Konkurrenzkampf gab es bei mir im Studium nie, allerdings musste man auch geben und nicht immer nur nehmen. Ansonsten kommt man nicht weit, das versteht sich aber auch von selbst..

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