Bologna – Zwischen Theorie und Wirklichkeit

Gestern habe ich über die Aktion „10 Jahre Bologna – Die Zukunft unserer Hochschulen“ berichtet und auf die zahlreichen guten Artikel hingewiesen, die dort zu finden sind. Bisher waren Berichte von Dozenten, Professoren, Stifungsvorständen, Bloggern, Politikern und Journalisten vertreten, nun findet sich auch ein Bericht aus meiner, also aus der Sicht eines Studenten dort. Unter dem Titel „Bologna – Das Problem ist die Umsetzung, nicht das System!“ habe ich mich mit den zahlreichen Problemen auseinandergesetzt, mit denen Studenten in Bachelor-Studiengängen konfrontiert sind und aufgezeigt, dass nicht die Bologna-Reform ansich die Misere an deutschen Hochschulen ausgelöst hat, sondern die Politik und die Hochschulen selbst.

Bereits in meiner Zeit an der juristischen Fakultät fiel mir auf, dass die Bologna-Reform gerade bei älteren Professoren als verpönt gilt. Prägend war hierbei die Aussage eines Professors, der meinte: „Wenn zu mir jemand sagt, er studiert Bachelor, frage ich ihn zuerst ob das eine Krankheit ist!“. Dieses Statement sollte zwar nicht als repräsentativ für alle Dozenten angesehen werden, dennoch spiegelt es einen in manchen Kreisen herrschenden Grundtenor wieder. Es steht ausser Frage, dass die Bologna-Reform bei solchen Ansichten sehr schwere Startbedingungen hat.

Den ganzen Artikel gibts hier auf wissenslogs.de!

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