Doppelter Abijahrgang führt zu Problemen

Rund 60.000 Studenten mehr drängen in diesem Semester an die Unis. Nicht nur der doppelte Abijahrgang führt da zu Problemen. Auch die Aussetzung der Wehrzeit und die geburtenstarken Jahrgänge sorgen dafür, dass es an den Unis und Hochschule voll wie nie ist. Zudem müssen die Studenten durch die Schüler des letzten Jahrgangs mit 13-jähriger Schulzeit und die mit zwölfjähriger Schulzeit mit erschwerten Zulassungsbedingungen rechnen. Auch wenn vielerorts bereits zusätzliche Studienplätze geschaffen wurden, sind lange nicht alle Unis für die hohe Zahl an Studenten ausgelegt. Einige Unis haben auf den Ansturm von Abiturienten mit einem höheren Numerus Clausus (NC) auf verschiedene Studienfächer reagiert. Problematisch wird dieser Ansturm aber wohl nicht nur in diesem Jahr. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass es immer mehr Schulabgänger gibt, die studieren wollen. Daher haben Bund und Länder die zweite Phase des Hochschulpakts beschlossen. Daraus geht hervor dass die Universitäten zwischen 2011 und 2015 rund 275.000 Studienplätze zusätzlich schaffen sollen. Finanziert wird das ganze Vorhaben jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern. Doch die Realisierung zusätzlicher Studienplätze nicht wohl nicht so einfach, denn nicht umsonst werden zahlreiche Vorlesungen inzwischen in Kinos abgehalten, weil die Räumlichkeiten in den Unis einfach nicht mehr ausreichen.

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