Fernuniversität Hagen als Vorreiter für neue Studienmodelle – Studieren via Internet

Überfüllte Hörsäle, zu wenig Dozenten und schlechte Stimmung unter den Studenten – der Alltag an Deutschlands Universitäten. Es gilt nach Lösungen zu suchen und dabei auch neue Wege zu beschreiten. Einer davon könnte das so genannte „E-Learning“ sein, das Studieren am Computer via Internet.

Zu diesem Zwecke will nun NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart an der Fernuniversität Hagen ein Forschungsinstitut für digitale Lernmethoden schaffen, für welches bis 2019 runde 13 Millionen Euro ausgegeben werden sollen. Die Idee ist simpel: Vorlesungen sollen von zu Hause aus verfolgt oder zeitversetzt angeschaut werden können. Über spezielle Plattformen sollen die Studenten gemeinsam Aufgaben im Internet lösen können und so ihr Studium bestreiten. Der Vorteil liegt auf der Hand: zeitliche Flexibilität. Was sich bisher hauptsächlich an Berufstätige und Studierende mit Kind gerichtet hat, soll bald für alle Studenten attraktiv sein.

Was meint ihr? Wird das Studieren per Internet irgendwann das klassische Studium ersetzen oder ablösen?

Quelle: wn.de

4 Kommentare

  1. torschtl sagt:

    in regensburg is das screencasting längst standard an einigen fakultäten… ich finds genial

  2. SaschaW sagt:

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich sowas durchsetzt. Es kann nur positiv sein, wenn man möglichst flexible Studienmöglichkeiten für Studenten schafft. Ich kenne das doch selbst. Da hat man am Tag nur eine Vorlesung und will für eine einstündige Vorlesung keine ganze Stunde auf der Autobahn sein. Da wäre es praktisch, sich sowas mal schnell per Video anzuschauen.

  3. Stefan sagt:

    …und ich bin einer der Studente…

    http://twitter.com/stelten

  4. Vanessa sagt:

    Präsenzstudium wird glaube ich nicht ganz verschwinden, allerdings muss man sagen, dass die Personalchefs bei der Wahl des Mitarbeiters heutzutage ein Fernstudium und ein Präsenzstudium als gleichwertig sehen.

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