Google-Rund

Vor einigen Tagen habe ich mich aus Langeweile selbst gegoogelt. Das Ergebnis hat mich doch sehr überrascht. Ich achte normalerweise sehr genau darauf, was über mich im Netz zu finden ist, doch die Fülle an Informationen, die sich mir offenbart hat, war doch enorm. Für alle, die es noch nicht gehört oder wieder verdrängt haben: Auch Chefs wissen heutzutage, wie man einen Browser öffnet und den Namen eines potentiellen Angestellten in das kleine Fenster einer Suchmaschine eintippt.

Das Anmelden bei Online-Plattformen wie Facebook und Co. bedarf gewiss auch keiner großen Kunst. Wenn einen nun 273 verlinkte (und ungeschützte) Fotos darstellen, „als hätte man ein Alkoholproblem“ (siehe gleichnamige StudiVZ-Gruppe), sollte man sich überlegen, ob diese Bilder die Chancen einer Festanstellung maximieren. Falls nicht, können mit ein paar einfachen Klicks die persönlichen Daten nur den Leuten zugänglich gemacht werden, die sie auch sehen sollen.

3 Kommentare

  1. Frank sagt:

    Da kann ich dir nur zustimmen. Genauso wie viele Studenten bei MyProf ihren Professor bewerten bzw. nachschauen, ob sie überhaupt zu ihm wollen, machen es viele Firmen mit den Leuten die sie einstellen. Wer bei StudiVZ oder FaceBook nur in irgendwelchen Saufgruppen drin ist oder auf Bildern ebenfalls nur mit Bier gesichtet wird, hat eben bedeutend schlechtere Aussichten auf eine Anstellung.

    Das Interessante ist nur, dass viele Leute gar nicht wissen, wie viel man über sie im Netz rausfinden kann.

  2. Muffins sagt:

    Da Google wir der Mensch immer öffentlicher. Egal was du von Google benützt Google weiß es. Ob Email von Google oder das Office Program. Schaut mal in die AGB von Google dort steht das Google das recht hat dieses Daten auszuwerten. DAS SAGT ALLES

    cu Melli

  3. Frank sagt:

    Ja das mit den AGBs weiss ich. Aber kommen wir ohne Google denn noch aus?

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