Studieren in den USA: Unter welchen Voraussetzungen geht das?

Ein Studium in den USA ist für viele ein wahrer Traum. Sei es das lebhafte Collegeleben, die beruflichen Chancen oder einfach das typisch amerikanische Flair – es gibt viele Gründe, den Sprung über den großen Teich zu wagen. Doch das ist nur dann möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden! Es ist also enorm wichtig, sich rechtzeitig zu informieren und vorzubereiten.

Sprachtest: Für Geübte kein Problem

Natürlich ist ein Studium in den USA nur dann möglich, wenn ihr auch die englische Sprache hinreichend gut beherrscht. Um das sicherzustellen, fordern die Universitäten einen entsprechenden Nachweis. Der erweist sich allerdings als recht unkompliziert: Es reicht, einen der standardisierten Sprachtests IELTS und TOEFL zu absolvieren. Für einen geübten Englischsprecher sollte das kein Problem darstellen.

Bachelorarbeit

© Thomas Kölsch / pixelio.de

Bildungsnachweise: Je nach Hochschule verschieden

Etwas komplizierter ist es bei den Bildungsnachweisen. Zwar ähneln sich die Voraussetzungen grundsätzlich – mit dem Abitur könnt ihr ein Bachelorstudium beginnen, mit dem Bachelor ein Masterstudium und so weiter. Allerdings dauert ein Studium in den USA länger als hierzulande, und nicht alle Hochschulen stellen dieselben Anforderungen. Es gilt also nachzuweisen, dass eure bisher erbrachten Leistungen gleichwertig mit den US-Anforderungen sind! Dafür müssen sämtliche Abschlüsse und Leistungen belegt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Universitäten noch weitere Tests verlangen. Richtet euch also sicherheitshalber auf Wartezeit ein! Nicht zu unterschätzen ist gerade bei Studienanfängern auch die Bedeutung der Noten, denn in den USA wird verstärkt auch nach Noten ausgewählt!

Visum und Versicherungen

Studenten benötigen ein F-1-Visum, um über die Dauer des Studiums überhaupt in den USA bleiben zu dürfen. Dieses könnt ihr jedoch erst nach eurer Zulassung beantragen! Neben dem Visum müsst ihr auch zwingend eine gültige Krankenversicherung abschließen, idealerweise durch eine deutsche Auslandskrankenversicherung – denn das Gesundheitssystem in den USA ist nicht so umfassend wie das hiesige. Manche Universitäten verlangen außerdem eine spezielle Studentenversicherung. Das bedeutet leider eine Menge Bürokratie, ist aber nicht zu vermeiden.

Studieren kostet – die Finanzierung

Leider ist ein Studium in den USA nicht günstig. Nicht nur das Visum und die Versicherungen, sondern auch die horrenden Studiengebühren gehen ordentlich ins Geld! Achtet also frühzeitig darauf, euch abzusichern. Spart schon in Deutschland Geld zusammen und haltet in den USA nach Nebenjobs Ausschau. Gerade für Auslandssemester oder jene, die ihre Abschlussarbeit im Ausland schreiben wollen, gibt es außerdem eine Reihe von Stipendien. Diese lassen sich zwar auch nicht ohne Weiteres bekommen, sind aber trotzdem einen wachsamen Blick wert. Sie können den Geldbeutel deutlich entlasten!

Organisation des Studiums in den USA

Wer ein Studium in den USA plant, kann sich selbst natürlich um einen Studienplatz bemühen. Es gibt allerdings einige Agenturen, die einem die Arbeit leichter machen und unter anderem kostenlos beraten und eine Vermittlung zu attraktiven Hochschulen in den USA anbieten. Die Agentur College Contact zum Beispiel bietet zum Studium USA eine kostenlose Vermittlung an knapp 80 Hochschulen an.

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